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Klaus-Peter Blessenohl, Heinz Dorgeist und Stargast Uwe Kröger (am Mast).

Das Aufnahmeteam ging fast baden! Links der Regisseur Klaus A. mit Kameramann und Helfern.

Vom Wasserpass war nichts mehr zu sehen, so vollgepackt waren die Boote mit Schaulustigen.

Der Musical-Star zum Anfassen - hier zusammen mit Angela Molitor.

Nach Drehschluss kamen noch Günter und Gisela Wewel zum SCHM-Hafen, um Uwe Kröger zu begrüßen.
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Für Sonntag, den 17. August hatte sich ein Fernsehteam des Saarländischen Rundfunks angesagt, um am schönsten See des Sauerlandes, so der Regisseur des 14-köpfigen Teams, Aufnahmen für die beliebte Günter-Wewel-Sendung "Kein schöner Land" zu machen.
Als Stargast war der derzeit populärste Star der deutschen Musical-Szene, der charmante Uwe Kröger aus Hamm angesagt.
Pünktlich gegen 17 Uhr erschien das Team mit 5 Bullis auf unserem Gelände. Schnell hatte der Regisseur das Gelände besichtigt und erteilte seine Anweisungen an die zahlreichen Mitarbeiter, die umfangreiches Equipment auf den A/B-Steg schleppten, der unter Last mehrfach untertauchte.
Klaus-Peter Blessenohl hatte seine Sprinta "Myrna 3" schon einen Tag vorher blitzeblank geputzt und wartete am Kopfsteg auf seinen Einsatz mit dem prominenten Star.
Nach einer kurzen Stellprobe ging es dann auch sogleich ans Eingemachte.
Das Playback wurde eingespielt und lauthals singend schritt Uwe Kröger ca. 20 Meter über den Steg, stieg aufs Boot und nahm sofort seine richtige Position zwischen Mast und Vorstag ein.
Die erste Aufnahme misslang beim Aufstieg aufs Boot, da der Star mit seinen Lederstiefeln keinen richtigen Halt auf dem glatten Bootsdeck fand.
So wurde die Aufnahme wiederholt, aber der Regisseur war erst nach der fünften Klappe zufrieden; Uwe Kröger ließ alles geduldig über sich ergehen.
Danach wurden die Aufnahmen für die zweite Kameraeinstellung aufgenommen.
Hierzu musste der Kameramann mit seinem schweren Gerät am Bugkorb festgebunden werden, damit er bei Krängung nicht über Bord ging oder seine Kamera verlieren würde.
Gut gesichert stach man in See (Gott sei Dank war fast kaum Wind, sonst wären die Aufnahmen überhaupt nicht möglich gewesen).
Erfreulicherweis hatten sich zahlreiche Clubmitglieder und Gastsegler eingefunden, die bei diesem müden Wind geduldig das filmende Boot umkreisten, um für ein entsprechendes Ambiente zu sorgen.
Zur dritten Kameraeinstellung musste noch einmal umgebaut werden. Kameramann und Regisseur stiegen, mit zahlreichen Akkus bestückt, um ins Rettungsboot der DLRG, um nun mit diesem den Star von außen umrundend zu filmen.
Alles was sich rund ums Aufnahmeboot abspielte wurde mit Argusaugen von den zahlreichen Schaulustigen betrachtet, die sich auf den im Hafen liegenden Booten, auf dem Club-Gelände und unserem Aussichtsbalkon aufhielten. Manche waren sogar mit Ferngläsern bewaffnet erschienen, um alles genau beobachten zu können.
Erfreulicherweise entpuppte sich Uwe Kröger als ein Stargast zum Anfassen. Geduldig beschrieb er Mützen und T-Shirts mit seinem Autogramm oder ließ sich mit den aufgeregten Damen im Arm ablichten.
Nachdem die Aufnahmen beendet waren erschien auch noch überraschend Günter Wewel mit seiner Gattin Gisela auf dem Bootssteg, der einen Tag zuvor sein 40-jähriges Bühnenjubiläum groß in Arnsberg mit dem Aufnahmeteam gefeiert hatte. (Die Sendung erfreut sich übrigens seit 15 Jahren allergrößter Beliebtheit bei der älteren Bevölkerung unseres Landes).
Nach gut 2 Stunden waren die Aufnahmen im Kasten, die nun auf insgesamt 4 Minuten zusammen geschnitten werden, denn so lang wird der Beitrag vom Hennesee in der Sendung ausgestrahlt. Wegen der Fußball-Europameisterschaft und Olympiade in Athen im nächsten Jahr wird der voraussichtliche Sendetermin erst im Herbst 2004 sein. Dann wird auch endlich die Eingangsfrage beantwortet: "Bin ich jetzt im Fernsehn?"
[Franz-Josef Molitor]
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