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Kran-Story II - Abbau in Menden--> Übersicht

Am Freitag, dem 14. Mai 2004 gegen 7 Uhr machte sich eine schlagkräftige Mannschaft auf den Weg nach Menden, um den von Franz-Josef Molitor im Internet ersteigerten Säulenschwenkkran für unseren Heimathafen abzubauen.

Die Siegener Herstellerfirma VETTER hatte uns für die Montage 2 Monteure zugesagt, die dann etwas verspätet mit einer Hubbühne aus Hagen gegen 8.30 Uhr auf dem Holzplatz der früheren Zimmerei Rosenberg in der Fröndenberger Straße eintrafen.


Mit einer schweren Bohrmaschine (Drehkraft 3000 Nm) wurden zuerst einmal die Hälfte der Ankerschrauben, die die Säule mit dem Fundament verbinden, gelöst. Anschließend stiegen die beiden Herren Kölsch und Kunze in den Steiger und bauten die Schutzbleche über der Laufkatze ab. Diese Vorarbeiten zogen sich etwas langweilig bis ca. 11 Uhr dahin.

Inzwischen war auch der Autokran der Mendener Firma Schlick pünktlich auf die Minute eingetroffen und sicherte den 14 m langen Kranarm mit Gurten vor dem Herunterfallen. Danach erfolgte das Lösen der 48 Schrauben, mit denen der Kranarm an der Säule festgeschraubt war.

Diese Arbeiten nahmen noch einmal eine erhebliche Zeit in Anspruch, da sich einige Schrauben einfach nicht lösen lassen wollten, bedingt durch das Gewicht des Kranarmes, der nun doch mächtig nach unten zog und von dem Autokran nicht so Millimeter genau gehalten werden konnte. Gegen 13 Uhr begann dann der Kampf mit dem Drehkranz. 24 Jahre in engster Verbundenheit ließen Säule und Arm fast zu unzertrennlichen Freunden werden, doch das schwere Stemmeisen löste auch dieses Problem und so schwebte gegen 13.20 der lange Arm auf die mitgebrachten Metallböcke der Mescheder Firma Rickert, die uns diese freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte.

Da die ganze Aktion nun doch schon einige Stunden lief und auch noch mit weiteren zu rechnen war, machten sich Josef Senge und Michael Henze zwischenzeitlich auf, um eine Brotzeit einzukaufen. So kam Gerd Klippsch zu dem großartigen Vergnügen, erstmalig in seinem Leben einen Döner genießen zu dürfen.

Da uns der teure Autokran mächtig Sorgen machte, es lief inzwischen die fünfte Stunde, drückte Gerd Klippsch mächtig aufs Gas und brannte den Arm auf die von uns gewünschte Länge in kürzester Zeit ab.

Startbereit wartete schon seit geraumer Zeit der LKW-Fahrer der Mescheder Baufirma Sauer & Sommer, der mit seinem Anhänger für den Transport auf den Bauhof der vorgenannten Firma in Wennemen sorgte. Das Aufladen nahm nur noch eine kurze Zeit in Anspruch.

Die fleißigen Helfer Josef Senge, Gerd Klippsch, Michael Henze, Franz-Josef Molitor und Michael Matthiesen räumten die restlichen Utensilien zusammen und folgten dem LKW zum Bauhof, wo der zerlegte Kran mit Hilfe eines Baggers noch abgeladen werden musste.

Zu diesem Event fand sich auch unser Bauleiter Reiner Hinzmann ein, der am Morgen leider beruflich verhindert war, jedoch durch Telefonkontakte immer auf Ballhöhe blieb.

Das Abladen war in kürzester Zeit erfolgt, danach fuhren wir zu Metallbau Rickert, um die Metallböcke wieder abzuliefern und nahmen dann Kurs zum Clubhaus, wo die teilweise abgebauten Kranteile im Werkzeugkeller untergebracht wurden. Hierbei unterstützte uns noch unser Vorsitzender Heinz Dorgeist, der beim Abbauen ebenfalls beruflich verhindert war.

Nach genau 11 Stunden war ich wieder in Oeventrop und die Mission für den heutigen Tag für mich erledigt!





Kranstory II wird sich mit der Herstellung des Fundaments beschäftigen,
Kranstory III mit dem Aufstellen und
Kranstory IV mit dem Prüfen durch die Sachverständigen und die Einweihung!


[Franz-Josef Molitor]


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Letzte Aktualisierung: 21.07.2010

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